Donnerstag, 4. Juli 2013

Raglan to Auckland - bis ins Northland!

Nachdem wir durch ganz Coromandel getukkert sind, uns ausführlch alles angesehn haben - mit Locals gesprochen haben und auch auf einer Farm übernachtet haben, entschlossen wir uns nochmal einen Abstecher in den Süden zu unternehmen. Es geht nach Raglan - dem Surferparadies in Neuseeland. Nach unserer Ankuft in der Nacht, ging es am Morgen gleich auf einen Berg, von wo man den perfekten View über Raglan, das Umland und sogar bis zum Mt.Taranaki hatte. Wir wollten unbedingt surfen gehen, in einem Hostel - das wohl eins der schönsten im Land, wurden Surfboards und Wetsuits

Dienstag, 2. Juli 2013

Von WELLY up north!

Mit Olli, meinem neuen Reisepartner geht es nun wieder auf große Reise! In der Hauptstadt gut organisiert&ausgestattet geht es los - Richtung Norden! Auf dem Programm steht: jede Menge Spaß, Locals kennen lernen, nature&hikes, kreativ kochen, Gitarre spielen und vorallem, das Land sehen. Wie gewohnt geht es im langsamen traveltempo auf die Straße...


In Stratford, von wo es am schnellsten aus auf den Taranaki geht, wurden wir in der Nacht von Schnee überrascht.





 Unsere Kochstelle am Eastcape!

Fishermans choice!
Auf dem summit eines Berges, zwischen Gisborne & dem Eastcape.


hook in stone, am Eastcape!
Olli, mein Travelmate!

New Plymouth & Mt.Taranaki, ein Vulkan in Kegelform wie von Hand gemalt!
Von weitem ist er schon zu sehen, der zur Hälfte mit Schnee bedeckte Mt. Taranaki, welcher uns magisch anzieht. Es steht gleich fest, hier hiken wir!



Nun heißt es - quer ein ins Landesinnere, vom Whitecliffwalkway zum Lake Taupo.


Vom Tongariro NP durch dichtes Maoriland an die Eastcoast, über Gisborne zum Eastcape.

Verfolgt von verrückten Menschen von East, durch die gesamte Bay of Plenty!

Wonderland Coromandel, Hikes, Honey, Holes!
Endlich waren wir in Coromandel angekommen, jeder der uns von hier erzählte war beigeistert und ja - es war wie im Paradies. Die flache Hügellandschaft läuft wie eine Landzunge raus ins Meer und bildet dabei immer wieder kleine versteckte Buchten und Schluchten. Die Straßen werden steiler und schmaler - umsomehr es in den Norden von Coromandel geht. Wir machen ein paar stops um zu hiken, besuchten den hot water beach, fuhren in die ´309´ um den berüchtigten Honig mit heilenden Kräften zu kaufen und liefen den Coromandel Walkway. Über Thames, der ehemaligen Goldgräberstadt geht es auf den Highway 1, welcher durch Auckland führt - doch für uns steht noch etwas ganz anderes auf dem Programm...

Von Thames nach Raglan - dem Surferparadies!

Donnerstag, 11. April 2013

NORTH ISLAND - Wellington

7.4. - 14.4. Angekommen nach 4 Stunden Fähre, stürmisch&windig war die Fahrt. Endlich in der Stadt, die bei der ersten Fahrt wie London wirkt. Erdrückend und voll - so vollkommen anders - wenn man die Zeit davor auf dem Land und im Nichts reist. Das erste mal riesige Häuser, das Parlament, Regierungsviertel und alles was dazu gehört. Ich beginne mit der Physio und lerne die Stadt kennen. Im Hafenbecken lässt es sich hervorragend angeln!   Ich vernachlässige den Blog etwas, da ich mich mehr auf die Tage, Zeit und das Leben hier konzentriere. Ihr seid jedoch immer auf dem neusten Stand...  :) 


Nach 2 Wochen etwas Außerhalb der Stadt, zog ich kurzer Hand in ein beliebtes Hostel um Kontakte zu knüpfen, neue Leute und deren Storys kennen zu lernen. Dabei besuchte ich 2mal wöchentlich die Physio und hielt mich fitt bzw meine Schulter. Im Naturhafen von Wellington lässt es sich wunderbar angeln, so brachten wir regelmäßig frischen Fisch mit ins Hostel - alle waren am kochen beteiligt - es gab Sushi, Fishcakes, Currys & mehr! Max, ein französischer Hobbykoch begleitete mich meißt zum angeln, ich lerne von ihm einiges, in der Küche gaben wir uns gegenseitig die Hand, nebenbei füllte ich mein Rezeptbuch mit neuen ideen. 
Insgesamt wohnte ich für 1 1/2 Monaten in der kleinen Hauptstadt, machte mir viele Freunde und traf unter anderem auf meinen zukünftigen Tarvelmate Olli.

Donnerstag, 21. März 2013

Im Norden der Südinsel: AbelTasman, GoldenBay, Nelson

Von Westport ging es nun weg von der Westküste in den Norden der Südinsel. Ein paar Tage im traumhaften Abel Tasman Nationalpark konnte ich mir nicht entgehen lassen.


Nächste Etappe war die Golden Bay, welche direkt an den Nationalpark angrenzt.


Cape Farwell



Von der Golden Bay ging es nun wieder zurück durch den Abel Tasman nach Nelson. Dort verbrachte ich 2 Nächte im Hostel, bevor es über Havelock in die Marlborough Sounds ging. 4.4. Nach einer Nacht in der Robin Hood Bay, fuhr ich nach Blenheim, waren nur ca. 25 km, doch die Road eine Katastrophe-




 Steamed Mussels im Mussel INN / Golden Bay

Donnerstag, 7. März 2013

Von der gebrochene Schulter - bis zur WildWestCoast

27.2.-Die Operation an meiner linken Schulter ist positiv verlaufen. Ich hatte ein spitzen Ärzteteam welche mich in 3 Stunden behandelten. Nach 2Tagen Krankenhausaufenthalt ging ich mit Schmerzen und Schlinge für 3Tage in ein Hotel in Invcgl. Die erste Zeit ging es mir nicht besonders gut, ich nahm starke Schmerzmittel und die machten schlapp&schlechte Laune. Aber zum Glück wurde es von Tag zu Tag besser, sodass ich wieder auf die Farm konnte - zum Erholen versteht sich. Hier gab es erst mal ein Gewitter, dann Stromausfall und zum Schluss ist noch der Hund verschwunden - all das im Nirgendwo!

11.3. Die Nachuntersuchung ist gut verlaufen, was bedeutet der Doc war zufrieden mit dem Ergebnis der OP. Was für mich hieß, ich verlass Invercargill nach ein paar Tagen Richtung Queenstown - meiner geliebten Stadt. Dort ein paar alte Freunde im Backpackers getroffen, ging es nach einer super Nacht weiter nach Wanaka. Hier gab es 2 schicke CampSites - wo am Abend auch was los war. Über den Tag ging es auf einen Hügel, von wo man eine super Sicht auf die Berg&Seelandschaft um Wanaka hat.

Über den Haast Pass - die niedrigste Stelle der Alpen - somit die einfachste Überquerung zur WildWildWestCoast! Hier spielt alles etwas - noch - verrückter als sonst in NZ. Liegt sicher daran dass die Locals hier so abgeschnitten von der Außenwelt leben.  Hier sollte man gut mit Benzin&Lebensmittel versorgt sein, da es längere Streckenabschnitte gibt, wo sich nichts befindet. Die Region ist bekannt für Skurriles, Greenstone und Regenwald. Dazu bekommt man noch den Fox&FranzJosef zu Gesicht, welche sich als Jahrtausend Jahre altes Eis darbieten. An der wilden Küste trifft man auf kreative Menschen, welche sich an - der Gestaltung; des eigenen Grundstücks, traditioneller Schmuckstücke aus Jade,Bone&Co oder der Speisen auf dem Teller widerspiegelt. Womit wir beim Essen wären. Hier kommt alles auf das Sandwich was laufen kann oder konnte. Das bedeutet unter anderem OFFRoadFood, überfahrene Possums, welche besonders hier als Plage gelten.  Des weiteren können die Bewohner der Westküste es nicht leiden nach dem Wetter gefragt zu werden. Groß gepflegt wird ebenfalls alles was aus dem Wasser kommt, Besondere Spezialität sind Whitebait.

...auf dem Weg zum Franz Josef. Oft gefallen mir nebensächliche bzw. unauffällige Ereignisse mehr, als die großen Touri-Atraktionen. Meist ist es so, dass wenn man von den Wegen abgeht, man auf kleinere aber doch durchaus interessante Dinge stößt. An den Touri-Stellen hält ein Bus nach dem andern...gerade bei den Glacier oder MilfordSound, kommt man sich leider wie auf einer Völkerwanderung vor. (wohlgemerkt Völkerstämme aus der ganzen Welt). Ich gebe mich gerne auch mit kleineren Naturschauspielen zu Frieden. Was nicht heißt, dass ich mir den Fox und Co. entgehe lasse.

Vom 16.3. bis zum 19.3. blieb ich in Hokitika, ein kleines Dorf an der WestCoast. Hier gibt es Greenstone(NZJade) wie Sand am Meer. Ich traf coole Leute, sah mir den sensationellen Kinofilm SAMSARA an, dem ich jedem empfehle anzusehen. top sache. Des weiteren ließ ich hier entgültig W.O.F. (Tüv) machen...was nicht ganz so einfach war..eine typische neverendingstory. Als mein Campervan ready war, ging es weiter Richtung Norden. Die meisten Travler würden hier zwar durchfahren, aber mir bleibt das Dorf in guter Erinnerung. (Außer der Polizist vielleicht).

Typischer Strand an der WildWestCoast




20.3.An der Westküste der Südinsel reihen sich traumhafte, leere Strände. Hier ist man bereits im Paradies angekommen. Man kommt vom staunen nicht raus - zum Glück gibt es regelmäßig "Lookouts" oder Parkbuchten, um Pausen, Sparziergänge am Strand zu unternehmen. Diese Gegend gehört auf jedenfall zu den TopLocations! Vorallem, weil hier die Busse von InterCity, KiwiExpress, Nakedbus und wie sie nicht alle heißen, vorbeifahren! Ich sag immer:"Im Käfig durch Neuseeland". Da ich sie jetzt schon erwähnt habe, noch ein Erfahrungsbericht. Du sitzt gemütlich im Hostel, spielst eine Runde Karten - die Tür geht auf. 40 junge wütige Kids wirbeln das Hostel auf. Sie bringen sie reichlich Schnaps mit und tanzen auf den Tischen, die Stimmung ist beschissen. Morgens in der Früh verlassen alle das Hostel - während der Fahrt wird geschlafen bzw. ausgenüchtert. Man reißt von Stadt zu Stadt - Landschaft bleibt hier aus.

21.3.Von der Idyllischen Westcoast, bis nach Westport - dort haben wir an einem Leuchtturm - in der "FoulwindBay" übernachtet. Hier hatte Cook schwer zu kämpfen mit seinem Segelboot. Daher der Name. Nach einem Ausgewogenem Frühstück fuhren wir (zwei Mädels die ich unterwegs mitgehen hab lassen und ich) landeinwärts. Von Westport, über die längste "Swingbridge" von Neuseeland, über Richmond bis nach Motueka. Wir sind nun kurz vor dem kleinsten aber feinstem Nationalpark in einem traumhaften Hostel gelandet. Meine erste Dusche nach zu langer Zeit.

Mittwoch, 13. Februar 2013

"Southern NZ" - Wildlife pur! Von Invercargill ins Fijordland

Kia ora!
Von den Bergen durch die Flusslandschaft, an Wasserfällen im Regenwald vorbei bis hinzum Fjordland, dem schönsten Nationalpark in NZ.

Umso weiter man in das Land kommt, umso mehr zeigt es seine unterschiedlichen Gesichter. Angekommen in Invercargill, suchten wir uns in der Abenddämmerung einen Platz mit Sicht auf Stuart Island, die Grüne Insel auf der noch die kleinen Kiwis zu sehen sind. Sie diente als Anker von einem Kanu, mit dem ein Maori Gott kam und die Insel schuf.  Die Maoris hinterlassen mit Sagen, Geistern und Mythen Ihre Spuren....

Steward Island bei Sonnenuntergang



Invercargill entpuppt sich als "Industriestadt" mit alten Stadtkern. Hier waren wir im Kino, in Django. Super Film der ja auch in Deutschland gut ankam. Hier gibt es eine Zufahrtsstraße von der Stadt direkt an den Strand. Hier tummeln die Menschen am Wochenende oder Feierabend. Lassen ihre Boote ins wasser, gehen baden oder liegen einfach nur faul in der Sonne - wenn sie denn scheint. Hier unten zählt man einige Regenstunden mehr im Jahr als in nördlichen Städten. Trotzdem, mir gefällt die Stadt und die Umgebung. Wenn man New Zealand bereist und die verschiedenen Gegenden des Landes kennen lernen, sollte man die Fahrt hier her nicht missen.





18. Chaotischer, typischer Felix Tag. Nachts kam ich zurück vom Nachtleben in Queenstown im Hostel an. Eigentlich Bettzeit, da ich morgen zum 2ten mal wegen der Schulter nach Invercargill muss. Doch im Hostel angekommen war grade Anpfiff bei Intermailand.So kam ich gegen 6 Uhr ins Bett, um 8 hatte ich im Hospital angerufen, um anzumelden dass ich heute komme. Da ich niemanden gefunden hatte, der mich die 2 Std nach Invercrgill fährt und ich mir auch keinen Bus oder sonstiges organisiert hatte, durfte ich selber fahren. Was bedeutete: mit rechter Hand schalten, im Linksverkehr!Nach 5 min. fahrt - der erste Anhalter. Dieser fuhr für mich die Hälft der Strecke, dabei berichtete Bernd (42 aus Hamburg) über seine Wanderschaften in ganzer Welt. Auf der 2ten Hälfte  sammelte ich Andre (32, geboren in Rostock, wohnhaft in Riverton NZ) ein. Er begleitete mich nach Invercargill.Pünktlich um 4pm traf ich im Hospital für mein Ärztegespräch ein. Um Abends nicht mehr zurück fahren zu müssen, gab Andre mir freundlicherweise seine Adresse. So fuhr ich nach dem Krankenhaus los - vergeblich. Das Haus war einfach nicht zu finden. Nach 2 Stunden verfahren stellte ich fest, ich suchte auf der falschen Straße. Ich kam bei Dunkelheit an. Am nächsten Morgen den 19.2.13 stellte ich fest, ich stehe mitten auf einer großen Farm.
Farm bei Riverton


Nach dem Breakfast führte mich Andre mit einer kleinen Tour auf dem Quad, auf der Farm herum. Er zeigte & erklärte mir alles mögliche, um gute Milch (mit hohem Fettgehalt&Proteinen) erzeugen zu können.
Zusammen trieben wir eine 350 stk. große Kuhherde zum Melkstand. Dort verlief vieles automatisch - doch musste auch noch ordenlich Hand angelegt werden.
Nach 3 Tagen Farmstyle pur, verließ ich die Farm richtung Queenstown. Im PartyLifestyle angekommen, traf ich meinen US Freund John wieder. Nach einer Runde Fisch&Wein ging es vom Strand in die Bar. Trinken war nicht besonders seine stärke, nach dem er in 2 Clubs rausgeschmissen wurde...Nachts hatte ich noch
per Skype meinem Dad zum Geburtstag gratuliert. Sonntags ging es dann
zum 3. mal für mich nach Invercargill richtung OP. Da ich nicht so gestresst ankommen wollte, fuhr ich etwas früher.
Gefahren hat mich ein Österreicher, für den ich am Abend noch gekocht habe. Da er kein Zelt hatte schlief er bei mir mit im Van. Als Belohnung gabs einen 10EURO Schein!



Freitag, 4. Januar 2013

Travel - GO ON! Von Christchurch über Mt.Cook, Dunedin durch die Catlins

Nach 3 1/2 Monaten harter arbeit als Koch @ TheGeorgeHotel verlasse ich die Stadt Christchurch Richtung Süden!
Wow es ist geschafft! Die letzen Monate habe ich an allen Ecken Geld gespart um nun einen weiteren Teil meines Traumes erfüllen zu können. NZ erkunden!




8.1. Gestern war der letzte Tag im Hotel, gleich heute Morgen nach der Dusche und einem ausgewogenem Frühstück, setzte ich mich in meinen alten Van und fuhr los....ein Traum wird wahr: die lang ersehnte Reise durch NZ beginnt. Über Ashburten, der Ostküste entlang Richtung Süden bis nach Timaru, wo mein erster Stop war. Hier suchte ich mir eine Schreinerei, wo ich mir mit einem Tischler einen kleinen Gewürzschrank für meinen Van baute. Abends suchte ich mir einen Schlafplatz in einer der schönen Buchten am Meer. Von dort konnte man Nachts die Sterne gut sehn.
9.1. Am nächsten Tag bummelte ich durch die Altstadt und fuhr anschließend ein Stück zurück nach Milford Beach, zum angeln versteht sich. Nach ein paar Stunden entschied ich mich spontan dazu in die Berge zu fahren. Das Fruchtbare grüne Land, was hier hauptsächlich für die Landwirtschaft genutzt wird, wechselt langsam in eine steinige Hügellandschaft.

 Über den Bukes Pass kommt man rasch in einem Schwung zur "Church of the good shepherd" am Lake Tekapo. Der erste Ort der mir zuverstehen gab, dass ich mich in Neuseeland befinde - Traumhafte Landschaft - schwer in Worte zu fassen. Zu Dinner gab es RibEye vom heißem Stein mit Scampis, Kumara fries und Coleslaw, genau meine Mischung....die 7 Bier nicht zu vergessen. Nachts gab es einen besonderen Blick in den Himmel.
10.1. Wie immer ging es spontan weiter...zum Lake Pukati! An einer großen Salmon-Farm vorbei, entlang am türkis leuchtendem See, zwischen Bergen - den Southern Alps direkt zum Mt. Cook! Hier packte ich sofort meine Wanderschuhe aus, und los ging es !

In der nächsten Woche travelte ich über Twizel (Hdr Drehort), an einem großen Stausee vorbei nach Oamaru. Unterwegs hielt ich immer dort - wo ich angeln und übernachten konnte. Bei zu langen Autofahrten verpasst man schnell sehr viel der Landschaft. Man kommt einfach schnell von einem zum anderen Ort. So suchte ich mir abgelegene Plätze an Seen und Flüssen - dort traf man gelegentlich Kiwis, die einem zu einem Bier oder wenn nicht sogar zum Abendessen an den Tisch beteten. sweet as!
15.1. Wie meißtens ging es morgens früh raus - man will was vom Tag erleben. Oamaru, ein kleines typisches Städtchen am South Pacific. Auf dem Markt bekommt man eine gute Vorstellung von dem früheren Leben, ein Steg führt in die Hafenanlage, Fischkutter kommen heim und Seegler machen sich auf einen kurzen stich in die see. Für jeden was zu haben und für mich ging es weiter...
Trailstation in Dunedin
17.1. Nach Dunedin. "Endlich" wieder eine größere Stadt mit Uni=viele junge Leute, aufgewühlt und verstrahlt. Leckere Burger und gutes Bier, schöne Tanzflächen und noch schöner die Studentinnen. 4Tage in einem Chaos-Hostel mit gefühlten 100 Betten und einer Dusche, war ich froh auch dort wieder schnell draußen zu sein. Schöner als die Sadt Dunedin ist das Umland, was sich als kleine Hügellandschaft aufs Wasser hinauszieht. Hier sind seltene Tiere zu sichten.
Wildlife at theCatlins

20.1. Catlins, die Catlins waren zunächst ganz unscheinbar, doch wer hier ein paar "no end ways" fährt kommt über steile Schotterpisten zu mit den schönsten Plätzen im Land. Es gibt eine Art "Black Forrest" welcher mit Fasserfällen gespickt ist. An der Küste wechseln sich grandiose Strände mit versteinerten Wäldern ab. Es gibt einige Fossile zu sehen. Das Gebiet liegt etwas abseits vom Trubel - hier kann man ungestört von Touri- Veranstaltungen Neuseelands Natur pur genießen. Wir fahren mit einer Kolonne aus 3 Vans jeden Strand an. Bleiben eine Nacht, spazieren am Stand, Lagerfeuer und übernachten unter freiem Himmel. Die Sterne sind vom ganzen Land so klar, deutlich und leuchtend zu bestaunen wie ich es noch nie konnte. Je weiter man nach Westen fährt, je klarer kommt die geheimnisvolle Insel Stewart Island aus dem Nebel um ihr zum Vorschein.


Ab dem 24.1.geht es dann nach Invercargill...



Montag, 1. Oktober 2012

First time in NZ - Christchurch

Dubai - Bangkok - Sydney - Christchurch....das war die Flugroute. Nach ca. 30 Std. bin ich in NZ angekommen! Vom Airport aus, hab ich mich dann quer durch die Stadt geschlagen, um zu meinem Hostel zu gelangen. Nach weiteren 2 1/2 std kam ich an und traf auf Phil&Luke, mit denen ich mich schon vorher kontaktierte. Die 2 sind ganz cool drauf. Nach 3Bier bin ich eingeschlafen...
Am nächsten Tag ging es früh raus - gleich mit den Jungs in die Stadt, zur Kiwibank - Konto eröffnen und Steuernummer beantragen. Danach sahen wir uns Backpacker Vehicles an und waren im Supermarket einkaufen. In den ersten Tagen erledigten wir alles Notwendige wie Versicherung, Bankverbindung, Arbeitssuche usw..

In Christchurch sieht es zur Zeit so aus:


Die Stadt ist in einer Zone, die eigentliche "Altstadt" wo die Kathedrale und die meißten Hotels, Tourismusbranche und Restaurants sowie Fußgängerzone am härtesten vom Beben getroffen worden. Hier befindet sich nun die Redzone, welche man nur von außen - oder mit einem Bus besichtigen kann. 
 
Die "provisorische&stylische" neue City

Bisher habe ich noch nicht wirklich realisiert, wo ich hier bin und was ich hier mache!
 Today...war ich auf einer Food&Taste Festival. Ich konnte viele Neuseeländische Produkte kennenlernen und erhilt so einen ersten Eindruck in die Welt der Cuisine de NZ!

FIRST WEEK IS OVER !

Erstes Abendessen für die Jungs im Hostel...


 ....mein kleiner Campervan!

Die zweite Woche in Christchurch startete etwas ruhiger. Wir haben alle eienen Job und ein Auto...somit sind wir flexibel  und sichern uns die ersten Einnahmen. Die Stadt haben wir mitlerweile erkundet, schade dass die RED ZONE in der Stadtmitte liegt. Dort ist alles gesperrt und man kann noch viele Spuren vom Erdbeeben sehen.
Gestern habe ich mein erstes kleines Erdbeeben miterlebt. Im Radio hört man die Sirene heulen. Die Leute hier gehen auf Nummer sicher aber können gut damit umgehn. Irgendwie nehmen Sie es gelassen...wie alles im Leben hier.




Seit einer Woche arbeite ich nun als festangestellter Koch im Hotel "The George" in Christchurch. Es ist das wohl teuerste Hotel in der Stadt, 2 Restaurants mir Bar und alles was dazu gehört. Das Team ist sehr freundlich und ich wurde super aufgenommen. Die Arbeit ist sehr professionell und alles muss perfekt sein - man achtet hier aufs Detail! Daher wird jeder Teller 2mal poliert und die Speisen müssen immer gleich angerichtet werden..wie dass eben in einem Sterneladen so ist...




Gestern habe ich mir eine Hochseeangel gekauft. Gabs für 40$ im Warehouse...später war ich am Ocean fischen und catchte einen Red Snapper, welchen ich mir Abends im Hostel zubereitet habe. Dazu gab es Fennel & Aspargus!






So da bin ich wieder....2 Wochen später und ich arbeite immernoch im Hotel "The George" ! Mitlerweile bin ich eingearbeitet, so dass ich selbständig arbeiten = produzieren, kochen, bestellen usw kann...dass bedeutet eine Menge arbeit! Ich hab meine eigene "section" zugeteilt bekommen und bin dafür verantwortlich, dass; alle Speisen in der passenden Menge produziert sind, meine section immer sauber und die Speisen frisch sind, dass ich unsere Gäste 100% zufriedenstellen kann. So und dass alles auf Englisch im Kiwi Slang .... wow! Ich lerne so viel auf einmal.. zum glück haben die Mitarbeiter nachsicht und geben mir nebenbei Englisch Nachhilfe! top! Mein Van läuft nach einer kleinen "Panne" wieder und sonst ist auch alles tippitoppi! Nach der arbeit fahre ich immer zum Hostel, dort kann ich duschen, essen usw., schlafe aber im Auto, dass kommt billiger. Schließlich bin ich hier zum Geldsaven:))






Küchenteam at theGeorge/Christchurch


Die letzten Wochen im Hotel waren besonders stressig - Weihnachtszeit und Silvester im Hochsommer, wenn das Terassengeschäft noch dazu kommt - ist halt auch eine besonders gute Kombi. Umsobesser für mich...mehr arbeit = mehr Geld! Ich habe beschlossen die arbeit in Christchurch abzubrechen und mit dem Traveln zu starten. Die Freude das Land zu entdecken ist einfach zu groß, und vielmehr: die Stadt wird einfach zu langweilig. Obwohl ich mir meiene dayOFF Tage im NZstyle vertreibe; gofishing&beachtime und co.Ich habe in der Zeit, seit dem ich in Christchurch angekommen bin viele Leute in der Stadt kennen gelernt. Für mich bildeten sie den ersten Eindruck - das erste Gesicht von Neuseeland. Sowohl im Hostel, in der Stadt als auch im Hotel. Ausschließlich hilfsbereite Menschen, die einen mit offenen Armen empfangen - egal wo man herkommt und wie man aussieht. Die Leute hat es durch die Erdbeben selbst schwer getroffen, sie sind froh wenn neue Leute - ob auf Besuch oder für länger - kommen und bleiben. Ich freue mich nun die Stadt zu verlassen, da noch der ganze Rest vom Land auf mich wartet.


Donnerstag, 6. September 2012

Stopover - DUBAI

Nun will ich mal loslegen, so wie ich es mir vorgenommen habe; hier regelmäßig zu notieren was ich erlebt habe.(Mal sehn wie lange ich dass durchhalte...) Heute Morgen bin ich in Dubai nach knapp 6 Std Flug gelandet. Auf die Passkontrolle folgte die Rauschmittelkontrolle! Erste Hitzewelle überstanden....da hat mich schon irgendeiner (Kein Taxi, wie sich später rausstellte) für schlappe 50 USD (für 10 min Autofahrt) zu meinem Hotel gebracht! Schnäppchen-.-

Nach dem Check in im Hotel, hab ich mich gleich auf die Socken gemacht und bin (ohne Wasser, ohne Map, ohne Irgendwas) richtung "Stadtmitte" gelaufen. Raus kam ich am Hafen, eher nich so die Stadtmitte aber ich hatte das Glück angeschwatzt zu werden, nein nicht auf dem bereits vollem Boot, sondern auf einem Boot nur für mich, eine Rundfahrt zu machen. Bevor ich mich dazu entschlossen habe, saß ich schon auf dem Ding....!Ausgesetzt wurde ich - na klar wo sonst - an einem Basar! Da hatte ich dann ca. 10 Tücher auf dem Kopf, 20 Uhren am Arm usw. ... gekauft habe ich nichts. Wobei mich so eine Hookah aus Dubai schon gereizt hätte.








Und schließlich der Kulinarische Teil des Tages: Abends war es zwar immernoch eine brüllende Hitze (nur noch 35Grad) aber irgendwann muss man ja mal was essen. Nicht weit entfernt von meinem Hotel, fand ich ein typisches "Restaurant". Für 32Dirham=7€ bekamm ich ein Wasser, ein Softdrink, in der Vorspeise einen einfachen Salat, hausgemachtes Naanbrot, typischen Curryreis mit Zimt, Kardamom & schwarzen Kümmel und Chicken Nihari. Gegessen wurde mit den Händen! Nach dem essen, bekam ich wie üblich schwarzen Tee mit Milch & Kümmel zum kauen serviert. Anschließend wurde ich in die Küche eingeladen...
In diesem Tandoori-Ofen wird das Brot gebacken!
Der portionierte Teig für das Naanbrot!
                                                                                
Nächster Tag in Dubai. Unter nichtbeachtung, das heute Feiertag hier ist - gab ich dem Taxifahrer das Ziel SpiceSouk an. Einige hatten offen und gaben mir sehr genaue Infortmationen über die Kräuter,Gewürze&Küche. Da nichts los war, konnte ich mich dort ausleben; alles in Ruhe probieren und fremde Gewürze kennen lernen. Es gibt eben immer neues zu entdecken. zB ganzen Kurkuma oder ganze getrocknete Limetten. Weiter ging es zu Fuß, bei schwachen 40Grad....
...angekommen bin ich auf dem Fischmarkt. Hier war zu bestaunden das der Fisch eine super Qualität hat. Und Scampi in solch einer größe - frisch gefangen - ich noch nicht gesehen habe! Muscheln, Seezunge, Red Snapper - alles war dabei! An jedem Stand gab es eine Wage, ein Waschbecken und eine Auslage. In der nächsten Halle...
..Fleich! Was das Zeug hält. Viel Lamm, Rind. Inereien, Zunge, Köpfe usw.! Das übliche eben. Auch hier ist alles frisch, und wurde vor den Augen des Kunden portioniert!



Al Mamzer Beach Park






Endlich....am Abend fand ich eine ShiSha Lounge! Zuvor war ich im dazugehörigem Restaurant essen. Ich entschied mich für einen gegrillten Lammspieß, der echt lecker zubereitet wurde. Mit Gewürzen und Kräutern kennen die sich halt aus.....
In der ShiSha Lounge traf ich ein paar Jungs aus der ganzen Welt. Waren ziehmlich lässig drauf. Zum smoken gab es Honigmelone&Minze - ein Traum.  Für ca. 4€ auch echt fair.

Dazu gab es eine Kanne Tee und Datteln4free.


Nach diesem berauschten Abend, musste ich ausschlafen! Ich sag mal um die Mittagszeit rum, begab ich mich heute zum erstmal in die MetroStation. 200m vom Hotel und wie sich feststellte, ziehmlich preiswert im Vergleich zu den Taxen. Ich sah mir nebenbei die DUBAIMALL an, das hat so 6 Std gedauert, ich habe die Hälfte gesehn. Von dort aus kann man den Burj Khalifa super sehn! In der Mall habe ich Indisch gegessen, obwohl es Systemgastro war, war alles super lecker! Dazu gab es einen "süßen" Joghurt Drink welcher sehr exotisch abgeschmeckt wurde - sehr erfrischend! Später am Abend dachte ich mir, na wenn du schon mal in der Nähe bist, schaust du dir noch The Palm und das Atlantis Hotel an. Ich hatte ja noch nicht genug gesehn. Aufjedenfall hat es super gepasst mit dem Sonnenuntergang entstand eine super Atmosphäre.






Am Abend entschied ich mich für die Grillstube um die Ecke, es gab Fisch! War zwar etwas trocken...anscheinend frittiert?! aber das drumherum hat es eben ausgemacht und für 15Dirham=3€ inkl. Getränk kann man nix sagen...da musste ich für die "ShiSha am Abend"mehr zahlen :) konnte ich mir wieder nicht entgehn lassen! Der Herr, der die Charcoal in einer großen Gastrokelle durch die Gegend schleudert bzw. anfeuert ist zwar nicht grade der Netteste, dass mit den ShiShas hat er aber drauf!
Next Day: Heute halte ich mal den Ball flach! Zuerst war ich nochmal auf dem SpiceSouk, da ich jetzt meine MetroCard habe, wir die auch bei nur 2 Stationen Entfernung benuzt!
Danach bin ich weiter in ein eher Ruhiges Stadtgebiet gefahren. Es gab Mittagessen:
Danach ging es wieder mit der Metro weiter, an den Strand.
 Die letzten Tage habe ich mir die Satdt tagsüber, hauptsächlich aus der Metro angsehn und mir Ziele gesucht, die in der Nähe einer Station liegen. Ich habe festgestellt, dass die Leute hier erst nach Sonnenuntergang anfangen richtig zu Leben. Dass heißt hier geht man um 12 Uhr Nachts zum Friseur, einkaufen und trifft sich auf der Straße zum Geschäfte machen. Die Jungs spielen im Käfig ihr Fußballtunier und die Männer diskutieren bei einem Tee bis in die Nacht. Das Leben hier geht man ruhig an, wenig Stress - doch man ist stehts Aufmerksam. Es kommt einen so vor, als ob viele Menschen erst spät aufstehen. Wenn man Abends durch die Hintergassen läuft, erhört man über die Lautsprecher der Moschee, wie die Gläubiger zum Gebet gerufen werden
- Schuhe stapeln sich Bergeweise vor der Eingangstür.
Viele beladen ihr Fahrrad mit riesigen Säcken, Ware welche Sie gehandelt haben, das sieht schon sehr lustig aus. Ich komme in das nächste Viertel, wo sich ein Elektrogeschäft neben dem anderen befindet - überall das Gleiche in den Regalen. Eine Ecke weiter, das selbe Bild nur mir Reifen...so geht dass ein ganzes Stück. Ich komme am Creek - der Fluß welcher die Stadt teilt - an. Auf die andere Seite gelangt man nur mit einem Taxiboot. Diesmal suchte ich ein etwas gehobeneres Restaurant auf. Mit insgesamt 17€ war die Linsensuppe in der Vorspeise, der geräucherte Fisch, Salat und Tee inkl. immernoch Preiswert und vorallem sehr schmackhaft.
                                         
Ich freue mich auf meinen letzten Tag in Dubai und noch mehr steigt die Vorfreude auf Christchurch.
Die Zeit in Dubai als Stopover habe ich sehr genossen, man bekommt schnell einen guten Blick in das Leben der Einheimischen in ihrer Stadt mit 2 Gesichtern. Ich wünsche mir in ein paar Jahren nochmal vorbei zu schauen, wie sich die Lage dann entwickelt hat - ob die Stadt fertig gebaut ist, oder ob es nie aufhören wird,  mit dem ständigem Wachstum.  Die Leute dort sind jedenfalls sehr gelassen und genießen ihr Leben - egal ob sie in 800 Meter Höhe oder in einem Bungalow am Stadtrand wohnen.